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Wir trauern um Balázs Németh, der am Abend des 29. Dezember 2018 verstorben ist. Als Vater unseres Gründungsmitglieds Mark Német kannten und schätzten wir ihn schon lange vor der Gründung der Theatergruppe. Er hat mit seinem intellektuellen Humor, gepaart mit einem stupenden Wissen um Geschichte, Literatur und Philosophie, sowie als Pfarrer der reformierten Gemeinde Wien West, den Weg des teatro caprile von Anbeginn begleitet und gefördert.

Balázs hat uns mit den Werken der wichtigstgen ungarischen Gegenwartsautoren und teilweise auch mit ihnen persönlich bekannt gemacht. Seiner Initiative sind Produktionen wie „Vaterunser“ von György Schwajda;  „Batschka-Balkan“ von Otto Tolnai; „Bilanz“ von Arpád Göncz, aber auch religionshistorische Inszenierungen wie „Lucretia“ von Heinrich Bullinger oder „Servet in Genf“ von Albert Jakob Welti zu verdanken.

Balázs hat uns die Türen und Tore für unsere vielen Auftritte in Ungarn geöffnet. Mit seinen feinsinnigen Analysen zur Lage seiner alten Heimat hat er bei uns den Grundstein für ein umfassendes Verständnis der Länder des CEE Raumes gelegt. Dank ihm ist die Zwinglikirche in der Schweglerstraße in Wien Fünfhaus zum Labor des teatro caprile geworden, in dem wir unsere Inszenierungen einem kritischen und wertschätzenden Publikum zeigen können. Zuletzt hat er für uns eine Szene für die Produktion „1914 -1918. Erinnern an den Ersten Weltkrieg“ ins Ungarische übersetzt.

Danke Balázs für Alles!

teatro caprile (Andreas Kosek und Katharina Grabher)
Nachruf der Reformierten Evangelischen Kirche Österreichs

Wiederaufnahme am 5., 6., 8. und 9. Februar 2019 - Trailer - Nach 4 ausverkauften Vorstellungen von 25.-28. September 2018 freuen wir uns, allen die keine Karten mehr bekommen konnten, doch noch unser Theater in der Ausstellung „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers“ im vorarlberg museum Bregenz präsentieren zu können. Eine Produktion im Rahmen des Gedenkjahres 100 Jahre Republik.

Der intime Theaterabend lässt den Vorarlberger Maler Rudolf Wacker (1893 -1939) und seine Bilder lebendig werden. Das Publikum begleitet die Schauspielenden unter anderem durch das Kriegsgefangenenlager in Tomsk oder besucht Wacker im Atelier.

wacker 3 paternosterEs begegnet einem lebensgierigen und gleichermaßen verzweifelten Menschen, einem Künstlerleben zwischen schroffer Ablehnung und später Anerkennung, den die wirtschaftliche Not ebenso plagt wie der menschenverachtende Nationalsozialismus. Nicht nur in seiner Kunst rebelliert er gegen die Politik und Gesellschaft der Zwischenkriegszeit und wird von den kulturpolitischen Rankünen des Ständestaats zerrieben.

vorarlberg museum logo

Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz
max. 40 Personen
TICKETS: 20 Euro, 16 Euro ermäßigt
ANMELDUNGEN: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. 43 (0)5574 46050

Wir empfehlen eine baldige Reservierung, ersuchen aber auch um Ihre allfällige Abmeldung, wenn Sie doch verhindert sein sollten, um anderen Interessierten den Besuch zu ermöglichen!
Kartenvorverkauf direkt im vorarlberg museum möglich.

Es spielen:
Katharina Grabher, Ruth Grabher,
Roland Etlinger, Andreas Kosek, Manfred Welte und Suat Ünaldi

Premierenbericht und Fotos der Landespressestelle

NEUE Vorarlberger Tageszeitung 27. September 2018

wacker 4 geishazwickel   NEUE Vorarlberger Tageszeitung 27.09.2018








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25. Mai 2018 - 19:45 - 100 Jahre Republik in 55einhalb Minuten

- Lange Nacht der Kirchen - Prosaische und poetische Fundstücke zu den Highlights und Tiefpunkten einer Kulturnation

Zwinglikirche, 1150, Schweglerstraße 39

Dargereicht vom 25 Jahre jungen teatro caprile.

Logo 1150 BezirksvertretungMit: Manuel Dragan, Katharina Grabher, Andreas Kosek,
Mark Német, Pfarrer Thomas Hennefeld u.a.
Zusammenstellung: Andreas Kosek

http://www.langenachtderkirchen.at/dioezesen-seiten/wien/programm/

 

Bereits Vergangenheit, aber jederzeit aufführbar:

24. April 2018 - 19 Uhr - Heiteres und Bissiges zum Zeitgeschehen

In Memoriam Alfred Heinrich

Szenische Lesung mit etwas Musik
Katharina Grabher, Heidemaria Hager, Georg Beham-Kreuzbauer, RRemi Brandner und Rainer Spechtl
lesen aus unbekannten und bekannten Werken des Co-Autors des legendären Ö1 Guglhupf, vom "eingefrorenen Hofrat" bis "Travnicek-Junior".

BV 03 Wappen klein

Bezirksmuseum Landstraße, 1030, Sechskrügelgasse 11
Nähere Auskünfte bei Ibo Steyer unter 01 798 88 17

Wir danken der Kulturkommission Landstraße für die finanzielle Unterstützung

 

Nach einem herrlichen Saisonabschluss in Brüssel (Filmausschnitt) wünschen wir allen, die auf diese Seite schauen, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch! Wir starten ins Neue Jahr mit einer Zusatzvorstellung am 24. Jänner 2019 im Bezirksmuseum Leopoldstadt. - Von den Schüssen in Sarajewo bis zur Ausrufung der Ersten Republik am 12. November 1918.  Wir spüren all den staatstragenden Eitelkeiten und persönlichen Unzulänglichkeiten derjenigen nach, die ihren Gewinn aus Waffenverkäufen und gesteigerten Auflagenzahlen in diesem ersten medial durchinszenierten Krieg, erhofften. Wir sind irritiert von den Geistlichen, die den unter der Mangelwirtschaft leidenden Menschen erklären, dass der Krieg ein Gottesdienst sei und den Medizinern, die aus diesem globalen Experimentierfeld neueste Erkenntnisse zu gewinnen sich freuten und mit der elektrischen „Kaufmann-Kur“ halfen zaudernde bzw. zitternde Soldaten fronttauglich zu machen. In diesem Zusammenhang kommt auch Sigmund Freud zu Wort! Und lauschen Briefen der Standschützen, die Haus und Hof verlassen mussten, um an den italienischen Gebirgsfronten verheizt zu werden.

Eine theatrale und perfomative Annäherung an den Ersten Weltkrieg

Ausgangspunkt ist das von Dr. Rudolf Agstner herausgegebene Buch „1914 – das etwas andere Lesebuch zum 1. Weltkrieg“. Die hier erstmals veröffentlichten Korrespondenzen von k.u.k. Botschaftern aus dem Jahre 1914, jene kreuz und quer laufenden widersprüchlichen, kriegstreibenden und ausgleichenden Depeschen, die die gekippten Verhältnisse zum Tanzen brachten und die Welt in einem Fanal enden ließen, werden in dieser Inszenierung auf subtile Art nachvollziehbar gemacht. Weitere AutorInnen u.a. Karl Kraus, Joseph Roth, Sigmund Freud und Rosa Mayreder.

Schlussdepeschen Brüssel JAP klein

Die Besucherinnen und Besucher werden zu Mitreisenden in einem ZUG DER ZEIT. Kabel und Bänder assoziieren die Verwicklungen und Verwerfungen der historischen Umstände. Teatro caprile erarbeitet inmitten eines „Schlachtfeldes“ von Akten und Depeschen, eine Reihe von Tableaux, die sich dem Tarnen und Täuschen und doch schon wissen, dass es gar nichts anderes als Krieg geben soll, performativ und textlich und gesanglich nähern. Alles steht bereit, um eine alte Welt zum Verschwinden zu bringen; jene alte Welt, die schon lange ihre Gebrechlichkeit und das Erstehen der Moderne gespürt hat. Einer Moderne, die sich mit bis heute gültigen und wirksamen Vorstellungen von Krieg und Frieden in unsere Köpfe und Körper eingeschrieben hat.

Die lokale Verortung erhält den Vorzug vor einer an jedem beliebigen Ort reproduzierbaren Kulissenästhetik. Eine "caprile" Produktion in ihrer spezifischen Formensprache im Spannungsfeld von minimalem Einsatz an Mitteln und einem Maximum an Expression und inhaltlicher Vielschichtigkeit.

Spiel & Gesang: Katharina Grabher, Heide Maria Hager, Andreas Kosek und Georg Beham-Kreuzbauer
Wir danken Sandra Högl und Christian Schiesser für die Mitwirkung von September 2014 bis März 2015
Regie: Andreas Kosek - Support: Julia Leiter
In dankbarer Erinnerung an Dr. Rudolf Agstner und Harald Schuh (für die Ermöglichung vieler guter Proben und das Stiefelfoto)

Bisherige Aufführungen (Tiflis – Teheran – Tschagguns u.a.)

2019

24. Jänner 2019 - Bezirksmuseum Leopoldstadt

2018

10. Dezember - Atelier Marcel Hastir, Brüssel - Fotos / Filmausschnitt
3. und 4. Dezember - Amtshaus Rudolfsheim-Fünfhaus, Festssaal
29. November - Bezirksmuseum Leopoldstadt
21. November - St. Georgs Kolleg Istanbul - Fotos
14., 16. und 17. November - Vorarlberger Museumswelt, Frastanz (V) - RegionalTV, Pressebericht

2016

22. April - 10:00 Kornspeicher, Wels (Schul-Vorstellung)
21. April - 19:30 Kornspeicher, Wels (OÖ)

2015

02. Oktober - Eggmuseum, Egg (V)
30. September – Klostertalmuseum, Wald am Arlberg (V) - mehr
16. Mai - Theater der Ilia-Universität, Tiflis (Georgien) - mehr
22. April - Mittelschule, Krapina (HR) - mehr
21. April - 18. Gymnasium, Zagreb (HR)
17. - 20. März - vorarlberg museum – Bregenz (V)
16. Jänner - Zwinglikirche, 1150 Wien

2014

18. + 19. November - Österreichisches Kulturforum Teheran
16. Oktober - Stadtbücherei Dornbirn (V)
05. Oktober - Alte Kirche Marchtrenk (OÖ)
25. - 27.September - Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm

Premiere:

22. September - GH Löwen + Leua Stall, Tschagguns (V) - im Rahmen von SEPTIMO 2014 

Bereits zum Thema:

29. Mai 2014 - Lange Nacht der Kirchen (Zwinglikirche)
KRIEGSGESCHREI UND TOTENTANZ, Texte und Lieder zum 1. Weltkrieg - Doku: hier

Medienberichte

Augsburger Allgemeine
Montafon-TV

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DSC04535 AdrianGeschlossene Grenzen – Gefährliche Flucht

Die TERMINE 2019 stehen fest! 21., 22. und 23. Juni sowie 27., 28. und 30. Juni - Schülergruppen willkommen, Sondertermine möglich! - Zur Kartenreservierung 2019 !

Ins gelobte Land - Eretz Austria ?

Das teatro caprile folgt auf einer Tageswanderung im Krimmler Achental dieser illegalen Auswanderung jüdischer displaced persons im Sommer 1947. Während die Briten als Mandatsmacht über Palästina und die Franzosen über Syrien und Libanon eine legale Ausreise der Juden aus den österreichischen Lagern und vor allem ihre Einwanderung nach Palästina verhindern wollten, tolerierten die amerikanischen Besatzungstruppen in Oberösterreich und Salzburg diese Bewegungen und wies das österreichische Innenministerium die Krimmler Gendarmerie explizit an, „nicht aus dem Fenster zu schauen“ und dadurch den beschwerlichen Exodus – schließlich ging es in Gruppen von bis zu 200 Personen zu Fuß über den 2.634 m hohen Krimmler Tauern – geschehen zu lassen, damit sich das Problem quasi von selbst löse.

In Szenen im freien Gelände auf dem Weg von Krimml (1.067 m Seehöhe) bis zur Windbachalm (1.880 m Seehöhe) wird nachgezeichnet, dass Palästina oder „Eretz Israel“ für die Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager sowie Juden aus Osteuropa, die in ihrer (ehemaligen) Heimat auch nach dem Holocaust antisemitische Ressentiments bis hin zu Pogromen erleben mussten, die einzige Hoffnung war. Im „Land der Väter“ wollten sie im Sinne Theodor Herzls einen jüdischen Staat gründen, der den Juden unter anderen Nationen eine friktionsfreie Zukunft als normale Nation ermöglichen sollte.

Organisiert waren diese Flüchtlingstrecks durch die hochalpine Landschaft damals von der jüdischen Fluchthilfeorganisation Bricha, die über ein engmaschiges Netz von Stützpunkten entlang der Fluchtrouten bis nach Süditalien verfügte. Hofrat Marko Feingold (*1913), KZ-Überlebender und heute Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs, hatte gemeinsam mit dem legendären Bergführer Viktor Knopf, ebenfalls Überlebender mehrerer Konzentrationslager, den Weg über den Krimmler Tauern entdeckt, nachdem der Reschenpass und der Brenner (beide in der französischen Zone) für Flüchtlinge nicht mehr passierbar waren.

Wird der Krimmler Tauern eine Renaissance erleben, wenn der Brenner abermals mit Zäunen Flüchtlingen und Asylsuchenden den Übertritt verwehrt?

TRAILER 2018

ABLAUF:

  • Treffpunkt: 8 Uhr 45 Tourismusbüro, 5743 Krimml
  • Start: 9 Uhr Musikpavillon, Krimml - 1. Szene
  • Wanderung zum Talpunkt der Krimmler Wasserfälle (ca. 25 Min.) - 2. Szene
  • Anstieg von ca. 300 Höhenmetern (ca. 60 Min.) über den Alten Tauernweg
  • Taxitransfers zum Krimmler Tauernhaus - 3. Szene im Krimmler Tauernhaus
  • PAUSE
  • Taxitransfers weiter ins Krimmler Achental - 4. Szene
  • Anstieg von ca. 45 Höhenmetern (ca. 15 Min.) über den Alten Tauernweg Richtung Windbach-Alm - 5. Szene
  • Anstieg von ca. 60 Höhenmetern (ca. 20 Min.) über den Alten Tauernweg Richtung Windbach-Alm - 6. Szene
  • Anstieg von ca. 60 Höhenmetern (ca. 20 Min.) über Fahrweg Richtung Windbach-Alm  - 7. Szene
  • Anstieg von ca. 60 Höhenmetern (ca. 20 Min.) über Fahrweg zur Windbach-Alm - 8. Szene und FINALE
  • Abstieg zum Krimmler Tauernhaus von ca. 250 Höhenmetern (ca. 60 Min.)
  • Taxitransport vom Krimmler Tauernhaus nach Krimml Zentrum
Recherche, Texte und Regie:

Andreas Kosek

Team und Termine 2018:

Gespielt haben am 28., 29. Juni sowie 1. und 2. Juli 2018
Céline Nerbl
Monika Pallua
Astrid Perz
Gaby Schall
Ivana Stojkovic
Andreas Kosek
Thomas Marchart

Erzähler und Alpincoach: 

Hans Nerbl

Publikumsreaktionen:

Renate Holzer, Tourismusschule Bramberg

Die Theaterwanderung war für die Schüler_innen ein eindrucksvolles Erlebnis. […] auf der Heimfahrt habe ich mit den Schüler_innen diesbezüglich noch gesprochen und die Aussage: "Des woar go nit lob" dürfen Sie durchaus als großes Kompliment werten.
Von Seiten der Tourismusschule Bramberg werden wir sehr gerne wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Christine Bonnet, Saalfelden

Liebe Ensemble-Mitglieder des Teatro caprile,
ich habe am 25. Juni [2017] euer Wandertheater-Stück "Geschlossene Grenzen - Gefährliche Flucht" im Krimmler Achental miterlebt. Es ist euch wirklich bestens gelungen, die Atmosphäre der verzweifelten Flucht vieler jüdischer displaced persons über den Krimmler Tauern einzufangen.
Herzliche Gratulation zum hervorragenden Spiel, den guten Texten, kreativen Regieeinfällen, abwechslungsreichen Szenen, informativen Erzählerpassagen und schließlich zum gelungenen Zeitbogen hin zur aktuellen Flüchtlingsbewegung. 
Ein berührendes Theatererlebnis, das mir in Erinnerung bleiben wird.

Barbara Machreich, Mittersill

Ich habe den Tag als sehr prägend empfunden – das [Regen-]Wetter hat diesen Eindruck noch verstärkt. Ich möchte mich persönlich bei Ihnen dafür bedanken, dass wir hier dabei sein konnten – wobei es schwer fällt, für diese Wanderung die richtigen oder überhaupt Worte zu finden. Was bleibend war, ist ein Gefühl.

Guy Shachar, Israel

Tell also the others, that one of the Israeli women who participated in the Sunday rainy walk was extremely thankful for the theatre and said it was not the same alpine peace crossing without it! Just as I myself thought.

Sylvia aus Graz

Gratulation! Die Natur als Kulisse, die Schauspieler versetzten das Publikum über 70 Jahre zurück.

Die extra angereiste nachfolgende Generation konnte durch das Mitwandern und Miterleben der Szenen das Schicksal der Eltern an Ort und Stelle nacherleben.

Ein wenig bekanntes Stück Nachkriegsgeschichte wurde bei dieser sehr gut besuchten Theaterwanderung auf äußerst eindrucksvolle Weise in Erinnerung gerufen.

Abwechselnd wandern, zuhören und zusehen vermitteln eine neue Theater Erfahrung.

Danke für einen beeindruckenden, sehr gut organisierten Tag.

Blumenhaus Schwaighofer, Saalfelden

Liebe Theatergruppe „teatro caprile“!

Als Teilnehmer vom 25. Juni 2017 möchte ich Ihnen ein paar Zeilen dazu schreiben.

Wir sind trotz Regen gestartet. „Wandern – einmal anders“… Es war anders!

Es war ein tolles Erlebnis. Die Schauspieler mit ihrem großartigen Einsatz beeindruckten sehr. Man konnte sich in jene Menschen hinein versetzen, die auf der Flucht waren. Der Regen trug auch noch dazu bei. Die Szenen mit den Mitwanderern waren spektakulär. Diese Theater-Wanderung war so ausgezeichnet geführt und gespielt, dass mich dieses Szenario noch Tage danach beschäftigte.

Vielen, vielen herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen. Ich hoffe es findet nächstes Jahr wieder statt. Dann bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Mit blumigen Grüßen,
Michael Lageder

Theresia Schmiderer, Lofer

Für uns war es ein ganz intensives, besonderes Erlebnis und wir sind so glücklich, dass wir dabei sein konnten!

Euch ein Riesenkompliment für die großartige schauspielerische Leistung und euer Engagement! Unglaublich, dass ihr dieses traurige historische Geschehnis so beeindruckend vermitteln konntet! Mir fehlen die Ausdrucksmöglichkeiten, unsere Gedanken dazu zu formulieren!! Ich finde es allerdings „negativ beeindruckend“, dass aus der Umgebung wenige Teilnehmer dabei waren! Es ist sooo... schade, dass es nicht umfangreicher beworben wurde! So ein hochwertiges Stück mit dieser glänzenden Darstellung, die einen richtig in den Bann zieht an den Schauplätzen der Vergangenheit, wäre wohl für so manchen ein prägendes Erlebnis!
Wir kennen die Geschichte unserer eigenen Umgebung viel zu wenig!
Ich hoffe und wünsche mir, dass es nächstes Jahr das Stück nochmal zu sehen gibt!

Ingrid Dekan und Norbert Frühmann, Puchenstuben

Liebes Teatro Caprile!

In Zeiten wie diesen, in denen das Thema „Flüchtlinge“ unter den Nägeln brennt, brachten Sie es uns in Ihrem Wandertheater-Stück „Ins gelobte Land - Eretz Austria?“ nah: 

Wir spürten, wie es etwa 5000 jüdischen Menschen auf ihrer Flucht über den Krimmler Tauern im Sommer 1947 ergangen sein mag. 

Unter Ihrer Anleitung empfanden wir auf unserem Marsch z.B. Finsternis entlang eines Abgrundes. Ihre überzeugende schauspielerische Darstellung in den Szenen ließ uns die körperliche Anstrengung, die Todesangst und mitunter die totale Verzweiflung, die sogar in Wahnvorstellungen übergehen kann, erahnen. 

Sie zeigten uns jedoch auch Solidarität und Nächstenliebe unter den Menschen, unter Rettern und Geretteten, verbunden mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach der Flucht. 

Die überraschende Schlussszene brachte uns - nur scheinbar entspannend - zurück ins Heute… 

Sie haben uns mit diesem Stück tief bewegt und motiviert. 

Es ist zu wünschen, dass noch viele Menschen diese Aufführung sehen können!

Maria Kandolf, Stainach

Im vergangenen Sommer durfte ich an 2 Ihrer Theaterwanderungen teilnehmen. In den Krimmler Tauern war ich sehr betroffen von Ihrer Auseinandersetzung mit der Auswanderung ostjüdischer Vertriebener nach Israel , die Idee, sich mit diesem Thema in Form einer Theaterwanderung auseinanderzusetzen ist ungemein berührend, die Einbeziehung der hochalpinen Landschaft (in unserem Fall bei strömendem Regen) sehr bewegend. Angesichts der Entwicklungen, die uns in dieser Problematik ja alle nicht kalt lassen dürfen, ein Theaterprojekt für jeden, dem die Gegenwart Unbehagen bereitet.

Aufgerüttelt durch dieses einzigartige Erlebnis habe ich mich auch nach Gargellen in Vorarlberg auf die Reise begeben und bin sehr dankbar, dass ich dort ebenso eine theatralische Auseinandersetzung mit der Flüchtlingssituation anlässlich des Anschlusses Österreichs an Hitlerdeutschland miterleben konnte.

Theater vom Besten, für jeden Historiker, der steile Anstiege nicht scheut, ein absolutes Muss!

Daniel Krause, München

Liebes Ensemble,
Sie waren großartig! Es war eine große Freude an Ihrer Veranstaltung teilzunehmen.
Nicht nur sind Idee und Thematik sehr faszinierend und wichtig sondern darüber hinaus das Erlebnis durch die parallele Wanderung, dieses Einfühlen in die Situation und das Nachempfinden der Situation der Betroffenen.
Ich freue mich schon sehr, nächstes Jahr wieder teilzunehmen!

2016
Erich Wolf, Wien

Die Teilnahme am Theaterprojekt „Ins gelobte Land - Eretz Austria?“ in Krimml hat mich sehr bewegt und ich bin nachhaltig beeindruckt von eurem kritischen Blick auf einen gerne in unserem Land verdrängten Aspekt der näheren Zeitgeschichte.

Die lebendige Aufarbeitung historischer Ereignisse mit hervorragenden Darstellern und einem wahren Schwall an höchst emotionalen Momenten entlang des geschichtsträchtigen Weges lässt mich auf eine Wiederaufnahme im kommenden Jahr hoffen.

Besonders die doch sehr unerwareten Schluss-Szenen in einem großen Zeitsprung in‘s "Hier und Jetzt" bereiten mir noch jetzt in Erinnerung ein Gefühl von "Gänsehaut".

Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, die Theaterwanderung im Zeitgeschichte-Unterricht an Schulen, oder in Uni-Projekten eingebunden zu sehen.

Schild Maria, Saalfelden

Ich habe mich entschlossen am Samstag den 20. August mitzugehen bei der Theaterwanderung von Krimml auf die Windbachalm, auf den Spuren der vertriebenen Juden, die im Jahr 1947 eine Heimkehrmöglichkeit nach Palästina suchten - unter furchbaren Umständen, in stockdunkler Nacht, auf steilen, unbekannten Wegen, hungrig, durstig, die Angst im Nacken.

Ihr alle, ihr habt so gut gespielt als befände man sich mitten drin - vor allem die letzte Station im "Scherm" (Kuhstall) der Windbachalm hat einem die Luft zum Atmen genommen... Verzweiflung, Angst, wie geht es weiter...  und dann die Verbindung zum Jetzt - übers Meer und wie geht es weiter…
Danke

Willi Koller, Mittersill

Wir gratulieren euch zu dieser großartigen Veranstaltung!
Große Bewunderung den Schauspielern, die dieses sensible Thema aufgreifen und an diesem Originalschauplatz in Krimml so authentisch in Erinnerung bringen.
Großartig auch der Erzähler Hans Nerbl mit seinem umfangreichen Informationen!
Es war für uns ein berührenden und informatives Erlebnis!

Dagmar Delfs, Wien

Andreas Kosek und die SchauspielerInnen des teatro caprile haben mit dem Stück „An der Grenze – Eretz Austria; Geschlossene Grenzen – Gefährliche Flucht “
wieder etwas ganz besonders sehens-und erlebenswertes auf die Beine gestellt.

Österreichische, sowie internationale Geschichte umfangreich recherchiert, berührend inszeniert und hervorragend dargestellt. Theater mit hochaktuellem Gegenwartsbezug, welches man sich wortwörtlich erwandert.

Ein Stück, das alle Sinne anspricht, bis hin zum geruchsintensiven Auftritt im Kuhstall. Sehr erlebenswert, unbedingt mitwandern.

Elfriede Holbein, Kärnten

Sehr geehrte Veranstalter!
Eine sehr beeindruckende Aufführung am 19.8.2016 inmitten der wunderbaren Gebirgslandschaft!
Historisch informativ, beeindruckend und berührend. Die schauspielerischen Leistungen, die gute Organisation, kompetente Führung machen diesen Tag zu einem eindrucksvollen Erlebnis, nicht zuletzt die Überleitungen zu den Flüchtlingsproblemen von heute.

Schade, dass wohl auch infolge geringer Werbung für dieses Projekt in Krimml selbst, nicht mehr Menschen daran teilgenommen haben!
Hoffentlich kann dieses Projekt auch in Zukunft, vielleicht mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, einer größeren Zuschauerzahl geboten werden!

Weiterführende Links

Fotos 2017: Gottfried Perz
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2017-Karotte-HP
2017-Zuschauer-HP
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eretz-Perz-Andreas
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Weiteres dankt das teatro caprile Frau Ulrike Sprosec für die wichtige Initialunterstützung 2016, ohne die das Projekt nie umgesetzt werden hätte können!