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1914 -1918 Der erste große Krieg, die letzten Tage der Menschheit

Von den Schüssen in Sarajewo bis zur Gründung der Ersten Republik.  Wir spüren all den staatstragenden Eitelkeiten, persönlichen Unzulänglichkeiten und die schattenfuhrwerkende Gesellschaft derjenigen nach, die ihren Gewinn aus Waffenverkäufen und gesteigerten Auflagenzahlen in diesem ersten medial durchinszenierten Krieg, erhofften. - Aber auch die Bevölkerung, etwa die Standschützen, die Haus und Hof verlassen mussten, um an den italienischen Gebirgsfronten verheizt zu werden, interessiert uns und ihre die Hoffnungen und Zweifel an einer friedlichen und gerechten Zukunft nach Ausrufung der Republik Deutsch-Österreich am 12. November 1918.

1914/15 - Das erste Jahr des Krieges, die letzten Tage der Menschheit
1914 - Die ersten Tage des Krieges, die letzten Tage der Menschheit

Eine theatrale und perfomative Annäherung an den Ersten Weltkrieg

Ein Stück, das sich mit dem Verlauf des Krieges wandelt ...

Ausgangspunkt ist das von Dr. Rudolf Agstner herausgegebene Buch „1914 – das etwas andere Lesebuch zum 1. Weltkrieg“. Die hier erstmals veröffentlichten Korrespondenzen von k.u.k. Botschaftern aus dem Jahre 1914, jene kreuz und quer laufenden widersprüchlichen, kriegstreibenden und ausgleichenden Depeschen, die die gekippten Verhältnisse zum Tanzen brachten und die Welt in einem Fanal enden ließen, werden in dieser Inszenierung auf subtile Art nachvollziehbar gemacht.

Die Besucherinnen und Besucher werden zu Mitreisenden in einem ZUG DER ZEIT. Kabel und Bänder assoziieren die Verwicklungen und Verwerfungen der historischen Umstände.

Teatro caprile erarbeitet inmitten eines „Schlachtfeldes“ von Akten und Depeschen, eine Reihe von Tableaux, die sich dem Tarnen und Täuschen und doch schon wissen, dass es gar nichts anderes als Krieg geben soll, performativ und textlich und gesanglich nähern. Alles steht bereit, um eine alte Welt zum Verschwinden zu bringen; jene alte Welt, die schon lange ihre Gebrechlichkeit und das Erstehen der Moderne gespürt hat. Einer Moderne, die sich mit bis heute gültigen und wirksamen Vorstellungen von Krieg und Frieden in unsere Köpfe und Körper eingeschrieben hat.

Die lokale Verortung erhält den Vorzug vor einer an jedem beliebigen Ort reproduzierbaren Kulissenästhetik. Eine "caprile" Produktion in ihrer spezifischen Formensprache im Spannungsfeld von minimalem Einsatz an Mitteln und einem Maximum an Expression und inhaltlicher Vielschichtigkeit.

Spiel & Gesang: Katharina Grabher, Heide Maria Hager, Andreas Kosek und Georg Beham-Kreuzbauer
Wir danken Sandra Högl und Christian Schiesser für die Mitwirkung von September 2014 bis März 2015
Regie: Andreas Kosek - Support: Julia Leiter
In dankbarer Erinnerung an Dr. Rudolf Agstner und Harald Schuh (für die Ermöglichung vieler guter Proben und das Stiefelfoto)

Bisherige Aufführungen (Tiflis – Teheran – Tschagguns u.a.)

2016

22. April - 10:00 Kornspeicher, Wels (Schul-Vorstellung)
21. April - 19:30 Kornspeicher, Wels (OÖ)

2015

02. Oktober - Eggmuseum, Egg (V)
30. September – Klostertalmuseum, Wald am Arlberg (V) - mehr
16. Mai - Theater der Ilia-Universität, Tiflis (Georgien) - mehr
22. April - Mittelschule, Krapina (HR) - mehr
21. April - 18. Gymnasium, Zagreb (HR)
17. - 20. März - vorarlberg museum – Bregenz (V)
16. Jänner - Zwinglikirche, 1150 Wien

2014

18. + 19. November - Österreichisches Kulturforum Teheran
16. Oktober - Stadtbücherei Dornbirn (V)
05. Oktober - Alte Kirche Marchtrenk (OÖ)
25. - 27.September - Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm

Premiere:

22. September - GH Löwen + Leua Stall, Tschagguns (V) - im Rahmen von SEPTIMO 2014 

Bereits zum Thema:

29. Mai 2014 - Lange Nacht der Kirchen (Zwinglikirche)
KRIEGSGESCHREI UND TOTENTANZ, Texte und Lieder zum 1. Weltkrieg - Doku: hier

Medienberichte

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